Berlin-Trip mit Moe

Frühstück in der Bretzel Bar
Frühstück in der Bretzel Bar

Ich hatte euch ja schon einmal von dem Reiseführer Fred und Otto in Berlin berichtet. Also haben wir das Wochenende am 3. Oktober genutzt und haben einen Spontantrip nach Berlin gemacht. Natürlich wieder über Airbnb, da wir so nicht nur unheimlich zentral unterkommen können (wir hatten ein Zimmer in Kreuzberg) sondern auch noch verhältnismäßig günstig. Dieses Mal war unser Gastgeber der Besitzer der Bretzelbar, die ihr unbedingt besuchen solltet, wenn ihr mal etwas Ungewöhnliches probieren wollt. Oder habt ihr schon einmal ein Laugencroissant mit Schokolade gegessen? 

Aber Berlin mit Hund? Ist es nicht viel zu voll? Jein. Da sowohl Dennis als auch ich schon in Berlin gewesen sind und viele Sehenswürdigkeiten gesehen haben, haben wir um die wirklich vollen Plätze einen großen Bogen gemacht. Dementsprechend war es für Moe trotzdem spannend, für uns aber eher entspannend, obwohl wir in der Hauptstadt waren.

Kreuzberg ist unheimlich interessant, wenn man gerne Menschen beobachtet. Tip als Nicht-Berliner: mit Hund könnt ihr in jedes Café/Bar/Restaurant, wenn draußen kein Hundeverbotsschild steht. Wir waren jedenfalls mit Moe überall willkommen.

Ich hatte gelesen, dass wir zum Bus und S-Bahn fahren für Moe einen Maulkorb benötigen würden. Unser Gastgeber, der selber eine große Golden Retriever- Dame namens Mottka hatte, sagte uns, dass die Busfahrer einen auch knallhart stehen lassen wenn man keinen Maulkorb dabei hat, S-Bahn fahren wäre jedoch kein Problem.

Nachdem wir also den Flughafen Berlin Tempelhof gesehen hatten (tolles Gebiet für Hundebesitzer, 3 Hundeausläufe, viel Platz zum Spazieren gehen) wollten wir doch noch einmal Richtung Potsdamer Platz/Siegessäule- und das mit S-Bahn. Wir hatten den Mauli zwar dabei, aber wir haben es mal ohne riskiert. Wir wurden nicht kontrolliert, deswegen gab es vielleicht auch kein Problem. 🙂

Auf dem Weg zur Siegessäule haben wir noch 2 weitere Parks besucht, und siehe da: Berlin ist richtig grün und Berlin ist auch richtig ruhig! Zumindest in diesen Parks. Herrlich! Das hatte ich nicht erwartet.

Dank unseres Gastgebers haben wir alle anderen Touri-Stationen in einem VW Bus abgeklappert, was super war. Von einem Einheimischen etwas über Berlin zu erfahren, hat doch einen ganz anderen Charme.

Am letzten Abend gingen wir von unserem Zimmer in Kreuzberg aus zum Alexanderplatz. Eine Stunde hin, eine Stunde zurück, aber: es hat sich gelohnt.

In Berlin haben wir uns super wohl gefühlt. Kreuzberg ist spannend, aber auch Neukölln lohnt ein Besuch, vor allem der Laden mit dem australischen Frühstück war super.

Moe ist ja sowieso unkompliziert, für ihn ist das Motto: Hauptsache dabei. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

 

 

 

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