Bachblüten für Hunde

Bach-Blüten für meinen Hund
Bach-Blüten für meinen Hund

Wenn wir auf Reisen gehen oder ein Tierarzt-Besuch ansteht, der länger geplant ist, bekommt Moe vorher die Bachblüten Rescue. Über den Tag verteilt ein paar Tropfen auf ein Leckerlie. Diese helfen ihm auf Reisen wirklich gut, sich zu entspannen. Denn obwohl Moe sehr reiselustig ist, ist er auch manchmal überdreht und die Tropfen helfen ihm, zur Ruhe zu kommen.

Aber Bachblüten können ja angeblich nicht nur Beruhigen, sondern es ist eine ganze Wissenschaft. Ich muss sagen, dass mich das Thema schon sehr lange fasziniert und als ich jetzt die Möglichkeit hatte, ein Buch zu dem Thema zu rezensieren, habe ich nicht lange gezögert. Das Buch, Bach-Blüten für meinen Hund von Alexandra Hoffmann, bietet eine gute Übersicht. Auch für Anfänger wie mich, die sich noch nicht großartig mit den Bachblüten beschäftigt haben, kann es weiterhelfen.

Wenn es um das Verhalten und ganz gezielt Fehlverhalten geht, denke ich bei Moe immer an die Leinenaggression. Moe möchte an der Leine gerne einen riesigen Bogen um andere Hunde gehen. Manchmal geht das aber nicht. Ich würde mir in solchen Momenten einfach wünschen, dass er entspannter reagiert. Also schnappte ich mir das Buch. Zunächst einmal werden die Gemütszustände nach Dr. Bach erklärt, daraufhin gibt es eine Beschreibung der einzelnen Blüten. Diese habe ich mir nicht am Anfang durchgelesen, sondern später quergelesen, als es dann um „unser“ Problem ging. Dann gibt es ein Kapitel, in dem erklärt wird, wie die Bachblüten zubereitet und dosiert werden. Und endlich, es geht los: Der Einsatz von Bachblüten in diversen Situationen: Stress, Angst, Aggression, Aufmerksamkeit heischenden Verhalten, Zwangsstörungen. Zu jedem Thema werden einzelne Fallbeispiele gegeben, um zu schauen, was genau passt.

Demnach müsste Moe „Water Violet“ bekommen, denn seine Individualdistanz ist sehr groß und er vertreibt jeden anderen Hund massiv, der ihm zu nahe kommt. Außerdem noch „Chicory“, denn Moe hat nie gelernt, dass auch ein andere Hund Aufmerksamkeit bekommen darf und möchte bei uns immer im Mittelpunkt stehen.

Natürlich sind das Themen, an denen man mit Training arbeiten muss, was wir auch tun. Eine Unterstützung ist aber sicherlich sinnvoll.

Wendet ihr auch Bachblüten an?

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8 Gedanken zu „Bachblüten für Hunde“

  1. Danke für den Tipp zu diesem Buch, ich glaube, das wandert direkt in Amazon in meinen Einkaufskorb 🙂
    Lemmy und Iggy bekommen Globuli und damit habe ich schon wirklich tolle Erfolge erzielt !
    Ich hoffe, bei Euch klappts mit den Bachblüten:-)

    Liebe Grüße
    Anna




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  2. Also mich würde interessieren, ob du die Bachblüten bei Moe anwendest und wie bzw. ob sie dann auch entsprechend wirken?! Ich habe von Vielen gehört, dass die Bachblüten (außer die Rescuetropfen) nichts bringen, weswegen ich mich da bislang nicht „rangetraut“ habe ^^

    Liebste Grüße




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  3. Socke hat auch schon Bachblüten bekommen zuletzt Pulsatilla. Für mich sind natürliche Mittel immer die erste Wahl. Leider müssen wir vermehrt zu richtigen Medikamenten greifen.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  4. Ich bin eine großer Fan von Bach-Blüten (so ist übrigens die korrekte Schreibweise, benannt nach dem Erfinder Bach und nicht weil es sich um am Bach wachsende Blumen handelt…) und habe eine Ausbildung als BB-Therapeutin gemacht.
    BB wirken definitiv, allerdings meist nur als Mischung. Daher haben viele Erfolg mit Rescue, mit den einzelnen Blüten aber nicht.
    Chicory könnte ich mir evtl als passend vorstellen, Water Violet nicht. Water Violet lässt niemanden zu nah kommen, auch keine Menschen. Moe würde dann den ganzen Tag sein Ding machen, von Gassigehen bis alleine schlafen und schmusen wäre nicht 😉
    Drei Blüten sind jedenfalls das absolute Minimum was man für eine Mischung braucht die was bringen soll, fünf sind besser, sieben kommt der Wahrheit schon recht nahe.




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  5. Hi Nicole,

    ein später Kommentar, aber ich habe aufgrund unserer aktuellen Recherche zum Thema jetzt erst gesehen, dass du dich mit dem Thema auch beschäftigt hast. Gut zu sehen, dass ich mit Tano anscheinend auch nicht der einzige Mensch bin, der um andere Hunde einen großen Bogen macht.

    Tano ist eigentlich ein sozial sehr gut aufgestellter Labrador, der sich prima mit anderen Hunden verträgt. Sobald er aber an der Leine ist, erlebe ich regelmäßig ein Show, die jedem „Bild-Zeitungs-Kampfhund-Szenario“ gerecht werden würde. Nach rund 7 Jahren habe ich mich auch noch immer nicht an die vorwurfsvollen Blicke der anderen Hundehalter gewöhnt und arbeite mit ihm regelmäßig an dieser „Geschichte“.

    Nach einigen Hundetrainern und der obligatorischen Hundeschul-Ausbildung sind die Bachblüten für mich etwas völlig Neues. Ich werd´s auch mal ausprobieren und das Buch „als letzten Ausweg“ 😉 auch bestellen.

    Wenn´s dir nichts ausmacht, lasse ich dir auch einen Link zu unserem Artikel zum Thema da:

    Wenn dich der Link stört, kipp in einfach aus meinem Kommentar raus.

    Liebe Grüße

    Heiko

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