Was machen wir eigentlich so? – Lieblingsaktivitäten mit dem Hund

Lieblingsaktivitäten mit Hund

Ich gebe zu: Am liebsten lassen Moe und ich das Leben auf uns regnen (geklautes, abgewandeltes Zitat). Aber es trifft den Kern. Am liebsten verbringen wir Zeit miteinander und lassen uns überraschen, ob und was der Tag so bringt.

Zeit miteinander verbringen – das kann aktiv sein (draußen, unterwegs, im Haus), es kann aber auch passiv sein – indem wir nur nebeneinander vor uns hin gammeln und schlafen.

Als ich neulich selber mal meinen Blog durchstöberte, ist mir aufgefallen, dass es noch gar keine Aufzählung unserer liebsten Aktivitäten gibt. Es gibt zwar immer mal Berichte darüber, was wir im Einzelnen so machen, aber vieles ändert sich auch im Laufe der Zeit.

Leider bin ich sehr unbeständig in vielen Dingen und selbst wenn ich mir vornehme, etwas durchzuziehen, klappt das nur ganz selten (dieser Blog ist nach fast 7 Jahren ein Paradebeispiel dafür, dass ich mal etwas durchgehalten habe 😉 ).

Mantrailing war so eine Geschichte des nicht Durchhaltens – oder des nicht Aushaltens.. Es hat uns riesigen Spaß gemacht. Daran lag es nicht.

Ganz ehrlich: Mantrailing war das Non-Plus-Ultra – wäre da nicht die Gruppe gewesen. Menschlich habe ich mich nicht aufgehoben gefühlt, die Gruppe war sehr groß und ich bin so egoistisch gewesen, dann die Reißleine zu ziehen – obwohl Moe es total super fand.

Mantrailing war wirklich super…
Mantrailing war wirklich super…

Zum Glück gibt es sowohl Indoors als auch Outdoors Aktivitäten, die man ganz alleine, ohne Gruppe, machen kann, die glücklich und zufrieden machen und das Wuffeltier auslasten – oder einfach nur waaaahnsinnig entspannend sind. 🙂

Hier kommt unsere Liste der liebsten Aktivitäten!

Lieblingsaktivitäten mit dem Hund: Indoor

In der Wohnung haben wir so einiges, was wir immer mal wieder abwechselnd versuchen oder üben oder perfektionieren.

1. Suchspiele

Lange Zeit habe ich das ziemlich vernachlässigt, nämlich in den ersten 2-3 Jahren nach dem Einzug von Moe. Draußen haben wir schon immer Suchspiele gemacht, aber drinnen? Nee. Bis ich es endlich für uns entdeckt habe und seitdem ist es nicht mehr wegzudenken.

Wisst ihr eigentlich, was für geniale Verstecke es in so einer Wohnung gibt? Ich gebe euch mal ein paar Beispiele, denn auch bei mir hat es gedauert, bis ich nicht immer nur den Dummy oder das Spielzeug direkt hinter einer Tür versteckt habe (wow, wie kreativ!!).

Lieblingsverstecke sind zum Beispiel:

  • sämtliche Schränke, bei denen die Tür dann nur etwas angelehnt wird (damit Moe die Tür noch öffnen kann), oder die Tür wird ganz geschlossen, sodass Moe anzeigen muss (er setzt sich davor ab und zeigt mir durch Blicke an, dass das Objekt dort versteckt ist)
  • die Badewanne ist ein beliebtes Versteck
  • sämtliche Regale/Schränke/Kommoden, die noch von Moe erreicht werden können
  • der (Papier-)Mülleimer
  • die Schmutzwäsche
  • der Sitzsack
  • die Couch (darunter oder unter den Kissen verbuddelt)
  • je nach Größe des zu suchenden Gegenstandes kann auch in Plastikbechern versteckt werden
  • unter dem Teppich
  • liegend auf einer Türklinke
  • hinter dem Vorhang auf einem Fensterbrett

Bei uns ist der Ablauf folgender: Moe soll in einem seiner Körbchen liegen bleiben (wahlweise im Schlafzimmer oder im Büro), ich zeige ihm den Gegenstand, den er später suchen soll.

Dabei achte ich darauf, dass ich den Gegenstand beispielsweise in der rechten Hand trage. Wenn der Gegenstand nun versteckt ist, lege ich eine „falsche“ Fährte – das heißt, ich fahre mit der Hand, in der sich der Gegenstand befand, nochmal über die Wand hinüber in einen anderen Raum.

Moe ist mittlerweile natürlich ein sehr fortgeschrittener Sucher und es macht immer Spaß zu sehen, für welche Spur er sich letztlich entscheidet. Je nachdem, wie schwer es ist, kann es schon mal ein wenig dauern, bis er sein Objekt wiederfindet – vor allem geschlossene Schränke sind die ultimative Herausforderung.

Meist machen wir 3-4 Durchgänge. Den ersten Durchgang setze ich meist irgendwie im Bereich „Mittelschwer“ an, dann kommt mindestens ein schwieriger Durchgang und dann gibt es noch etwas Leichtes zum Schluss, um auf jeden Fall positiv aufzuhören.

Tatsächlich gehört das Suchen zu unseren liebsten Aktivitäten, weil es überall zu veranstalten ist (selbst in einer kleinen Wohnung haben wir es super geschafft) und den Hund richtig fordert.

2. Intelligenzspiele

Intelligenzspiele sind bei uns richtig hoch im Kurs. Da wir uns aber verkleinern und Intelligenzspielzeug meist Platz wegnimmt, suchen wir immer nach Alternativen. Gerne genutzt haben wir bisher das Flip Board von Trixie, dass wir auch immer noch haben. In Zukunft wird uns das aber nicht mehr begleiten, da wir einfach keinen Platz mehr haben.

Auch der Dog Activity Memory Trainer hat uns ewig begleitet, bis ich ihn vor Kurzem verkauft habe – denn auch er hat in Zukunft keinen Platz mehr.

Mein selbstgemachter Schnüffelteppich hat – oh Wunder – bis heute überlebt und wird tatsächlich noch genutzt. Worauf ich selber echt noch geiere, ist das Denkspielzeug Mentra. Dieses habe ich mal auf der DogLive gesehen und war wahnsinnig begeistert. Leider ist auch das viel zu groß, sperrig, und nicht Wohnmobil geeignet.

Was aber immer geht: Das „Glücksspiel“. Man nehme 3-4 Becher (bevorzugt Plastik und undurchsichtig) und verstecke unter einem ein Leckerlie. Dann werden diese Becher immer wieder vertauscht und der Hund soll anzeigen / den Becher umschubsen, der seiner Meinung nach mit dem Naschi bestückt ist.

Am Anfang hat Moe einfach alle Becher der Reihe nach umgerammelt, bis ich ihm verständlich machen konnte, dass es darum ausnahmsweise nicht geht. 😉 Mittlerweile ist er sehr aufmerksam und schaut gaaanz genau zu, wenn ich die Becher vertausche. Trotzdem gelingt es nicht immer, gleich beim ersten Mal das Leckerchen zu finden – aber sonst wäre es ja auch kein Glücksspiel. 😉

Quasi auch ein Glücksspiel. ;-)
Quasi auch ein Glücksspiel. 😉

3. Tricksen und Tanzen

Ich gebe zu: Das professionelle Tanzen mit Medaillenanspruch ist für mich schon ein paar Jahre her. Kein Grund, es nicht mit Hund zu Probieren. 🙂 Ich packe mir also gute Musik auf die Ohren oder lasse sie aus dem Handy plärren (wir haben kein Radio mehr) und schon geht es auf das Parkett den Teppich.

Mit Moe tanzen ist unheimlich lustig, denn er wackelt mit seinem Poschi um mich herum und fragt sich, was ich da eigentlich tue. Ist ja klar, dass sämtliche Kuscheltiere dann auch mittanzen müssen und Moe wahlweise mit Igel oder Manni Mammut quiekend um mich herum „tanzt“.

Merkwürdig? Auf alle Fälle. Aber auch wahnsinnig lustig. Eine Dogdancing-Choreo schaffen wir noch nicht, dafür müsste ich meine Körperbewegungen geregelter ausführen und Moe müsste mal kurz von seinen Plüschies ablassen. 😉

Tricksen tun wir aber dennoch – nur ohne Musik. Bei uns läuft das Tricksen sehr ruhig, mit wenig reden, ab. Moe dreht schnell hoch, ich werde hektisch – keine gute Kombi. Also versuche ich mich zu erden, ruhig zu bleiben und dann geht es los.

Wir sind nicht die Trickmeister, aber einiges kann Moe dennoch – bei den letzten Besichtigungen unserer Wohnung reichte es für die Kinder aus, die total begeistert waren, wie klasse Moe das macht. Und Moe hat Lieblingstricks.

Moes Lieblingstricks:

  1. Kopf: Im Platz den Kopf ablegen – Hauptsache chillen
  2. Winken: Sorgt immer wieder für Begeisterungsstürme beim (kindlichen) Publikum
  3. Tür: Auf Distanz die Tür zu machen. Vielleicht ist das eher mein Lieblingstrick, aber er ist auch wahnsinnig nützlich. 😀

4. Fotografieren

Fragt mich nicht wieso, aber Moe liebt es total, Model zu sein. Manchmal finde ich das selber erschreckend, wenn ich einfach nur die Kamera in die Hand nehme und er, eigentlich vorher ruhig schlafend, neben mir sitzt, mich erwartungsvoll anschaut und hin- und herwedelt.

Ja, sicherlich: Die Leckerlies beim Fotografieren sind immer super. Ich glaube mittlerweile aber, dass es nicht nur daran liegt. Ich glaube tatsächlich, Moe ist eine kleine Rampensau. Die Scheinwerfer (das Dauerlicht 😉 ) sind nicht mal richtig angestöpselt, schon sitzt Moe auf seinem angestammten Platz und schaut mich an.

„So, Frauchen? Oder lieber hinlegen? Von der Seite – heute mal von der Seite? Oder soll ich Männchen machen? Schau hier, ich kann auch Pfote geben? Oder die Ohren spitzen? Kopf schief legen? Was soll ich machen?“

Es ist absolut kurios, aber gleichzeitig total klasse, dass Moe es von sich aus macht und ich ihn keinesfalls nötigen muss. Schlimmer ist es eher, wenn nicht er im Mittelpunkt steht.

Das Herrchen und ich haben neulich Videoaufnahmen von ihm gemacht und in den ersten Einstellungen hört man Moe immer im Hintergrund fiepen – er war kreuzunglücklich, weil er weggeschickt wurde und nicht vor der Kamera stehen durfte.

Klar. Herrchen sahnt ja dann die leckeren Hühnchentaler ab und bekommt das Lob… 😉

Fotografieren müsste eigentlich auch bei den Outdoor-Aktivitäten stehen, da die Liste aber sowieso recht lang ist, habe ich mir das weiter unten mal gekniffen. Aber ihr wisst jetzt: Auch draußen fotografieren wir sehr, sehr gern – mit gleichem Elan wie indoor! 🙂

Hauptsache mit Spaß dabei!
Hauptsache mit Spaß dabei!

5. Gemeinsames Entspannen

Man kann vieles machen, aber eines sollte man nicht vergessen: Die Entspannung. Oft unterschätzt und doch so wichtig. Man kann sich den Hintern aufreißen und den Hund 24/7 bespaßen – aber glücklich wird man damit nicht (mal davon abgesehen, dass Dauerbespaßung für beide Seiten total anstrengend und kontraproduktiv ist).

Moe und ich gehören ja sowieso zu den eher ruhigen Typen und was gibt es Schöneres, als einfach nur gemeinsam zu Gammeln, über den Sinn des Lebens nachzudenken und darüber einzuschlafen? Genau: Nichts. 😉

Ergänzt werden kann das durch eine sanfte Hundemassage (Moe liebt es!) und ausstreicheln. Hach. Da werde ich direkt müde und tiefenentspannt. 😀

Nicht in der Liste aber auch absolut dazu gehörig: Eine von Moes und meinen Lieblingsaktivitäten ist auch das Essen. Leider. Wir sind beide ziemlich verfressen und gerade beim Gammeln auf der Couch ist so ein Snack immer gern gesehen… 😉

Lieblingsaktivitäten mit dem Hund: Outdoor

Draußen gibt es immer viel zu machen – wir haben auch hier unsere liebsten Beschäftigungen gesammelt.

1. Such-Verloren!

Beschäftigungen Indoor und Outdoor
Beschäftigungen Indoor und Outdoor

Man kann schnöde nebeneinander herlaufen (machen wir auch häufig genug), man kann aber auch interessante Dinge unterwegs treiben. Eines meiner liebsten Beschäftigungen draußen mit Hund ist das „Such-Verloren“ Spiel. Dabei mache ich mich in Moes Augen zum Volldeppen, aber das ist überhaupt nicht schlimm. 😉

Das Spiel geht so: Frauchen nimmt von zu Hause einen Gegenstand mit. Etwas, das Moe gut kennt, wie zum Beispiel ein Spielzeug, es kann aber auch ein Regenschirm oder ein Schlüsselbund oder eine Packung Taschentücher sein. Wichtig: Moe sollte es schon kennen oder mit mir in Verbindung bringen können (durch den Geruch).

Wir gehen dann unserer Wege, ich lasse Moe vorlaufen. In einem unachtsamen Moment seinerseits lasse ich den Gegenstand unbemerkt fallen. Ein paar Meter sage ich zu Moe: „Such-Verloren!“. Moe weiß dann: Das trottelige Frauchen hat schon wieder irgendwo was liegen lassen und ICH muss es finden.

Es macht echt Spaß zu sehen, mit welcher Freude und Ehrgeiz Moe dann unterwegs ist, um den „verlorenen“ Gegenstand wiederzufinden. Entweder, er zeigt es an (beim Schlüsselbund zum Beispiel) oder er apportiert es direkt.

Einziges Problem: Wenn ein Spaziergänger dahinter helfen möchte und dir selber die verlorene Taschentuch-Packung längs bringt. Merke: Auch andere Spaziergänger können so wunderbar trainiert werden. 😉

Das Spiel haben wir langsam aufgebaut, am Anfang hat Moe es selbstverständlich gesehen, wenn ich etwas fallen gelassen habe und es war meistens ein Lieblingsgegenstand von Moe im Einsatz. Nach und nach haben wir dann mit dem Regenschirm weitergemacht etc.

Gerade für Hunde, die auf alles achten außer auf Herrchen/Frauchen, ist das Spiel draußen ideal zum Üben. Für Moe und mich ist einfach nur ein riesiger Spaß. 😀

2. Wo ist das Frauchen/Herrchen?

Mantrailing machen wir ja aktuell nicht mehr. Aber kein Grund, Moe nicht doch auf „Menschenjagd“ zu schicken! 🙂 Entweder versteckt sich das Herrchen oder das Frauchen – hier gibt es unheimlich viele Möglichkeiten – und Moe darf suchen. Alternativ geht das natürlich auch immer mit einem Spielzeug.

Suchen ist perfekt, lastet aus und Moe liebt alle Arten von Suchspielen wahnsinnig gerne.

3. Revier und andere Tricks

Welchen Trick zeigt Moe draußen am Liebsten? Genau: Revier. Revier bedeutet bei uns, ich zeige auf etwas (einen Baum, eine Bank, einen Strauch, einen Menschen (bevorzugt das Herrchen, um andere nicht zu erschrecken)) und Moe umrundet das. Mal wird es auf die Entfernung angezeigt, manchmal stehen wir dicht bei dem Gegenstand.

Aktuell üben wir, dass Moe zuverlässig das Klohäuschen umrundet – mit mäßigem Erfolg. Wenn Herrchen mitrennt, ist alles gut. Sonst ist das Gras auf der anderen Seite wesentlich spannender… 🙂

Auch andere Dinge lassen sich draußen super üben. Balancieren, Slalom um die Beine, Platz auf Distanz, bei Fuß gehen, Leckerlies in Bäumen suchen… Ein Spaziergang muss nicht langweilig sein!

4. Rennen und Abspacken

Wir können super seriös und konzentriert bei der Sache sein. Wir können uns aber auch sehr, sehr merkwürdig verhalten. Falls ihr also mal einen Zwerg und seinen schwarz-weißen Drachen Fuchur über die Wiese rennen seht – das sind dann wohl wir.

Wir können herrlich albern sein, uns gegenseitig fangen, buddeln, herum kugeln und am Ende gemeinsam im Gras liegen und Wolken zählen. Ich liebe diese Marmeladenglasmomente.

Rennen und abspacken geht immer!
Rennen und abspacken geht immer!

5. Im Meer schwimmen

Leider ist das im letzten Sommer etwas zu kurz gekommen. Aber es gehört definitiv zu den schönsten Dingen, die man mit Hund machen kann: Gemeinsam schwimmen gehen. Ob das jetzt im See ist oder wie bei uns im Meer, ist eigentlich total egal.

Schwimmen ist gut für die Gelenke und Moe macht es sehr gerne – sofern wir denn dabei sind. Schwimmen tut er auch so, allerdings nur mit einem Ansporn: Sein Spielzeug aus den Fluten zu retten. Aber Moe ist eine absolute Wasserratte und kommt ungern aus der Ostsee gestiefelt. 🙂

6. Apportieren

Moe apportiert so ziemlich alles, was fliegt – inklusive Regenschirm (fragt mich nicht, warum ich das weiß – ich musste es einfach ausprobieren!). Moe nimmt nicht gerne Dinge in die Schnauze, mit denen er nicht spielen kann oder die zu hart sind.

Er würde niemals seine Leine tragen – es sei denn, sie ist vorher geflogen (ich merke schon, es wird mal wieder Zeit für eine Auflistung aller Macken, die Moe hat).

Balli, Dummy, Frisbee – alle Spielzeuge sind der Hit, wenn sie vorher geflogen sind. Leider steht das ausgedehnte Ball spielen, bzw. generell das Apportieren bei uns nicht oft auf dem Tagesprogramm, da Moe dank seiner HD keine ruckartigen Bewegungen machen darf und er sich leider total hinein steigert, wenn es etwas zum Holen gibt.

Allerdings merkt er selber mittlerweile seine Grenzen, sodass nach 3-4 Würfen meist schon Schluss ist. Ganz lassen können wir es dennoch nicht, dafür hat Moe einfach viel zu großen Spaß daran.

Wir kombinieren es allerdings mittlerweile mit Suchspielen und das ist ein guter Kompromiss (außerdem weigere ich mich, zur Ballwurf-Maschine degradiert zu werden!). Dieses Spiel findet ca. 2-3 Mal im Monat statt und ist immer ein ganz, ganz großes Highlight.

7. Du sagst, wo es langgeht

Kein „Spiel“ in eigentlichen Sinne, aber ein gutes Training – Moe darf entscheiden, wohin der Weg führt. Und wer jetzt denkt: WAAA! Ich unterstütze meinen Hund doch nicht dabei, an der Leine zu ziehen und mich wild durch die Gegend zu zerren – tja, so war es bei uns nicht wirklich.

Moe war eher kurzzeitig verunsichert, hatte dann aber so richtig Spaß. Klar, Frauchen musste beim Tempo mithalten. Aber Moe konnte sehr wohl unterscheiden, dass so ein „Spaziergang“ nicht jeden Tag möglich ist.

Dennoch ist es interessant zu sehen, wie die Gassiroute eigentlich verläuft, wenn mal der Hund das Ruder in der Hand hat. Wo er sich entscheidet, hin zu gehen. Wie lange so ein Schnüffelmoment dauert. Welche Sachen wirklich interessant sind.

Man sieht seinen Hund plötzlich ganz anders und für mich sind diese, von Moe ausgewählten Runden, immer mit mindestens einem Aha-Effekt verbunden – sei es, weil ich plötzlich feststelle, dass wir immer einer „Katzenspur“ gefolgt sind oder weil Moe eine bekannte Person gerochen hatte und ihr bis nach Hause folgte. 🙂

8. In der Ruhe liegt die Kraft

Definitiv in diese Liste muss auch das Nebeneinander her gehen. Mir verschafft es totale Glücksgefühle, wenn Moe einfach nur ganz entspannt, mit oder ohne Leine, neben mir her läuft. Zwischendurch hält er an zum Schnüffeln und wir gehen dann weiter auf unserem Weg.

Der Kopf ist frei, wir genießen es einfach, ganz in Ruhe unterwegs zu sein. Man muss nicht immer viel machen – manchmal reicht es aus, den anderen bei sich zu wissen und nur zu entspannen.

Manchmal braucht es nur ein Stück Dünengras, um glücklich zu sein
Manchmal braucht es nur ein Stück Dünengras, um glücklich zu sein

Das waren sie – unsere Lieblingsaktivitäten mit Hund.

Das war sie: Unsere mit Sicherheit nicht ganz vollständige Liste unserer liebsten Aktivitäten. Selbstverständlich hat jeder von uns auch Dinge, die er sehr gerne macht – dann aber bitte ohne den anderen. 😉

Welche Lieblingsaktivitäten habt ihr denn? Vielleicht bringt ihr uns ja auf neue Ideen?!

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10 Gedanken zu „Was machen wir eigentlich so? – Lieblingsaktivitäten mit dem Hund“

  1. Hallo Nicole, na da habt ihr ja eine schöne Menge an Lieblingsbeschäftigungen gefunden. Lady und meine Lieblingsaktivität ist momentan WILDERN. Auf das steht sie derzeit am meisten, gefolgt vom CHILLEN auf der Couch und TRICKS üben. Ihre liebster Trick ist momentan PENG. Jedes Mal wenn sie glaubt jetzt gibt es was leckeres, macht Lady mir den toten Hund. Ur lustig….
    LG Claudia&Lady




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  2. Hallo,
    Eine schöne Sammlung von euren Aktivitäten!
    Wir machen im Grunde die gleichen Sachen. Hätte noch ein paar Erweiterungstipps im Bereich Suchen.
    – Du kannst den Dummy bei dir verstecken, also unter deinem Pulli stecken und Moe dann den Raum in dem du stehst suchen lassen. Meinem Hund fällt es schwer dieses Versteck zu finden, obwohl wir es schon ein paar mal gemacht haben
    – den Dummy auf einen Schrank legen, so dass er nicht sichtbar ist und dann anzeigen lassen
    – was ich auch noch gern mache den Dummy in einem Karton legen, diesen verschließen und dann den Karton verstecken und dort muss der Dummy da raus geholt werden

    Zu dem Denkspielzeug Mentra das kann man sich auch selbst basteln! Ich z.b.habe es so gemacht, dass ich eine Stange zwischen Türrahmen befestige, durch diese Stange geht ein Plastikbehälter der eine Öffnung für das Essen hat.

    Sonst macht ihr echt tolle Sachen und wie du aufzeigst es muss nicht immer mittels Hundeschule bzw irgendwelchen Gruppen sein!
    LG Juli




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  3. Wow! Das ist ja eine tolle Liste. Ich müsste mir da echt mal eine Scheibe abschneiden. Derzeit kommt mein geliebtes Wuschelmädchen viel zu kurz vor lauter Arbeit. Sie war gestern ganz aus dem Häuschen, als wir uns mal 20 min nur zum kuscheln und bubeln auf den Boden geknallt haben. Das war so richtig innig. Muss ich viel viel öfter machen.

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva




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  4. Da sind ganz viele Lieblingsaktivitäten dabei, die auch zu Cabos und meinen zählen. Nur habe ich sie mir noch nie so bewusst gemacht. Ein Fehler. Vielleicht sollte ich das mal tun, damit ich sie nicht so oft wie zurzeit schleifen lasse. Böses Frauchen! Ich gelobe Besserung.

    VG Silvana




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  5. Ich gebe zu, dass ich gar nicht alles intensiv lesen konnte, so viel, wie Du geschrieben hast. Nun bist Du den ganzen Tag mit Moe zusammen und es gibt sicher die eine oder andere Gelegenheit, Zeit mit einander zu verbringen. Insoweit ist eine solche Auswahl wunderbar.

    Die meisten Dinge kennen wir hier auch und genießen es so wie ihr.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  6. Wir machen meistens das wozu wir gerade Lust haben. Obedience, Tricksen, Couchen oder anderes. Wir sind da recht flexibel.

    Das mit der Mantrailing Gruppe ist schade – bei mir hat der immense Zeitaufwand zu Aufgabe geführt.

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi




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  7. Total cooler Beitrag – einige Ideen werde ich mit meiner Lina in Zukunft auch machen.
    Am liebsten machen wir wärend der Spaziergänge immer wieder kleine Tricks, die Lina gelernt hat. Z. B. Slalom zwischen den Beinen durch – da schaun die anderen Leute immer ganz doof, wenn da plötzlich so ein komisches Duo um die Ecke kommt ^^




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  8. Das schreit ja nach einem Spaziergang, wo Kylar mal voraus läuft.
    Ich glaube ich ahne wo wir raus kommen. Sollte uns am besten schon mal zu Kaffe und Kuchen anmelden =)
    Danke für den tollen Einblick, das Verlorenspiel werden wir bestimmt übernehmen.
    Und macht euch keine Gedanken, das Tanzen sieht bestimmt super aus. *däumchen*
    Liebe Grüße

    Eva




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  9. Tolle Anregungen. Da Tiffi aktuell noch sehr ängstlich ist, sind viele Sachen mit ihr nicht möglich.
    Seit sie sich nicht mehr bei jeder schnelleren Bewegung vor mir erschreckt, habe ich begonnen mit ihr zu tanzen. Sie tanzt eh schon, wenn sie sich über irgendwas besonders freut. Im ersten Moment war sie erwas irritiert, als ich einfach mitgemacht habe. Inzwischen findet sie es aber ganz toll und ist mit Feuereifer dabei.
    Wenn sie Sicherer ist, werde ich auch mal Suchspiele mit ihr ausprobieren.




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