10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellt.

10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellt.

Wir alle kennen sie: Die Nicht-Hundehalter, die kopfschüttelnd unsere Wege kreuzen und überhaupt nicht verstehen, was wir mit unserem Vierbeiner eigentlich so tun.

Für manche sind Hunde fellige Aliens. Die Körpersprache ist ihnen absolut fremd, sie wissen nicht, ob sich der Hund gerade bedroht fühlt, glücklich ist. Ja, sie wissen nicht einmal, um welche Rasse oder welches Geschlecht es sich handelt.

Im besten Fall wissen sie, wo vorne und hinten ist und das man ungefragt weder einen Hund streichelt noch irgendetwas in ihn hinein stopft – das ist aber schon die Premium-Klasse der Nicht-Hundemenschen.

Es gibt auch „Die Anderen“. Diese zeichnen sich aus durch besonders hohle Fragen, merkwürdige Blicke oder betont aggressives und rücksichtsloses Verhalten.

Manchen möchte man zurufen: Hier bitte! Hier ist dein Schild. Trage es, informiere andere über deine Schwäche. (Danke an Anke B. und Emma! :-D).

Leider geht es nicht immer. Weil man abgelenkt ist oder, so wie ich meistens, einfach nicht reden möchte.

Warum darf ich das nicht fragen?
Warum darf ich das nicht fragen?

10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellen sollte

Heute findet ihr hier eine Sammlung der blödesten Fragen, die man uns Hundehaltern zwar stellen kann, aber sich dann nicht über die Antwort wundern sollte  (und leider kamen manche Fragen sogar von Hundebesitzern!).

Frage 1: Ist das ein … (hier beliebige Hunderasse, die garantiert nicht passt, einsetzen.)?

Liebe Leute: Wenn ihr keine Ahnung von Hunderassen oder Hunden im Allgemeinen habt, dann verschont uns doch bitte mit euren Theorien. Nur weil ein Hund schwarz weiß gepunktet ist, ist er kein Dalmatiner. Nur weil ein Hund braun schwarz ist, ist er kein Rottweiler.

Ich könnte ewig so weitermachen. Moe hat die unterschiedlichsten Theorien an den Bollerkopf geworfen bekommen, was er für eine Rasse ist.

Am Schlimmsten waren für uns die Besserwisser, die, die schon mal einen Hund hatten ODER die, die jemanden kennen, der einen Hund hat.

Zitat: „Das ist auf jeden Fall ein reinrassiger Münsterländer. Hatten wir auch immer.“

Äh, nee. „Doch, das erkennt man doch! Das sieht man doch!“ Äh, wieder nee. Das ist immer noch ein Mischling. Der hat doch auch einen viel größeren Kopf! „Nein. Das ist ganz normal!

Bitte. Seid so lieb und behaltet eure Theorien für euch. Wenn ihr gerne wissen möchtet, ob eure Theorie stimmt – dann fragt einfach! Fragt nach der Rasse des Hundes, das nimmt euch keiner übel.

Frage 2: Warum ist der Hund nass?

Puh, das ist hier oben an der Ostsee wirklich schwer zu beantworten. Ich denke, der nur teilweise, auf einen Punkt ausgerichtete Monsun ist verantwortlich gewesen, dass mein Hund nun klatschnass wedelnd vor dir steht. Wie – das geht nicht? Hm, dann war Moe vielleicht wirklich nur in der Ostsee baden.

Warum diese Frage? Ist das tierschutzrelevant?

Frage 3: Kann denn der auch… (beliebige Aktivität/Trick einsetzen.)?

Tut. Das. Nicht. Ehrlich. Es verletzt meine Gefühle, wenn ihr mir vor Augen haltet, wie dummbratzig ich bin und wie untalentiert mein Hund. Ich liebe Moe und wir machen schon ein paar Dinge.

Aber hey, wir können nicht alles. Und wenn wir dir tolle Kunststücke wie „Pfote geben“ vorführen, MAG DAS JA FÜR DICH LANGWEILIG SEIN. Aber wir sind keine Zirkus-Artisten.

Geh einfach davon aus, dass wir nichts können und lass dich überraschen, wozu wir in der Lage sind. Win-Win für uns drei.

Frage 4: Beißt der?

Die Frage hören wir regelmäßig. Manchmal auch als Aussage: „Der darf mal schnuppern kommen, wenn er nicht beißt.“

Mal ehrlich: Es gibt Hunde, und das sind nicht wenige, die finden Menschen doof. Das ist in Ordnung.

Ich kann gar nicht beißen. Hab gar keine Zähne.
Ich kann gar nicht beißen. Hab gar keine Zähne.

Diese Hunde werden aber selten frontal auf dich zurennen, wedelnd, fiepend, sich wie Bolle freuend und sich kurz vor deinen Füßen auf den Boden klatschend und ihren Bauch zeigend. Das tun Hunde nicht, die Menschen doof finden.

Kurz: Moe beißt nicht. Der schluckt im Ganzen. (Ja, der ist schlecht und uralt. Aber der musste sein!)

Frage 5: Ist das ein MÄÄÄÄÄÄÄDCHEN?

Aus gegebenem Anlass musste die Frage natürlich mit rein. Und wie ich gelesen habe, geht es vielen von euch auch so, dass der Rüde oder auch die Hündin gerne mal mit dem anderen Geschlecht verwechselt wird.

Auch hier gilt: Wenn Interesse da ist, einfach nett nachfragen. Es reißt euch keiner den Kopf ab.

Es sei denn, ihr nehmt die Antwort zum Anlass, euren Hund mit den Worten abzuleinen: „Oooh, Rüden mag sie.“. Unsere Antwort ist kein Freifahrtschein, um euren Hund ungefragt in unseren reinbrettern zu lassen!

Frage 6: Was machen Sie denn da?

Ja, was mache ich denn da? Es gibt wenige Situationen, die diesen Satz erfordern. Ich:

  • … ziehe meinem Hund einen langen Grashalm aus dem Po, weil dieser sonst keinen Millimeter mehr weiter geht.
  • … hüpfe mit Moe albern über irgendeine Wiese, renne vor ihm weg oder mach sonst irgendeinen Unsinn.
  • … erkläre Moe, dass er vor irgendetwas keine Angst haben muss/zicke ihn an, weil er irgendeinen Quatsch macht.

Sonst, behaupte ich mal, bin ich ganz normal. Also: Erstmal beobachten, dann nachfragen. Nicht, wenn ich gerade hinter dem Stinkepo meines Hundes stehe – dann erschrecke ich mich nämlich. Und das ist nicht gut für uns alle.

10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellt.
10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellt.

Frage 7: Können Sie den Hund denn halten?

Stimmt. Ich bin 1,58 m groß und Moe geht mir bis über das Knie. Wenn er sich auf die Hinterbeine stellt, kann er mir seine Vorderpfoten auf die Schultern legen. So viel zu unseren „Dimensionen“.

Trotzdem habe ich gelernt, Moes 34 Kilo stand zu halten, komme, was da wolle (Katzen, andere Hunde, Kaninchen…). Kein Grund, in Panik zu geraten und mich zu fragen, ob ich in der Lage bin, Moe zu halten.

Frage 8: Soll ich meinen anleinen?

Zugegeben: Diese Frage kommt ausschließlich von anderen Hundebesitzern, die irgendwie nicht begreifen, was ein angeleinter Hund bedeutet.

Mir ist es egal, ob jemand seinen Hund anleint oder nicht – so lange der uns nicht belästigt! Geht der Hund an uns vorbei – kein Problem.

Aber ich könnte kotzen, wenn unser Training wieder zunichte gemacht wird, weil irgend ein Depp es nicht schafft, seinen Hund kurzzeitig an die Leine zu nehmen!

Diese Situation betrifft uns wirklich immer wieder. Und obwohl es durch unseren Umzug schon besser geworden ist, treffen wir immer wieder auf Menschen (meist Urlauber), die absolut uneinsichtig sind.

Neulich wieder: Ein Paar kommt mit einer Berner Sennen-Hündin auf uns zu. Sie fragt: „Soll ich sie anleinen?“ – Ja, bitte. „Oh, jetzt ist sie leider schon abgehauen. Aber sie macht nichts!“

Nee. Natürlich „machte“ sie nichts. Sie bedrängte Moe und Herrchen war kurz davor, die Leine fallen zu lassen, als die Besitzer sich endlich mal zu uns bequemten. Der Satz, der dann folgte, war zu herrlich: „Die ist so gut erzogen, die ist so lieb.“ Ja, von wegen.

Frage 9: Macht der Dreck?

Eine Frage, die gerne mal von Leuten kommt, die das erste Mal zu Besuch sind. Macht Moe Dreck? Nö. Eigentlich verteilt er nur sein Fell gleichmäßig. Und der Sabberfaden, der da aus dem Schnuti hängt – das ist unsichtbare Tinte, Geheimschrift. Sieht man nachher garantiert nicht auf der Couch oder auf deiner Anzugjacke.

Mal im Ernst: Glaubt ihr, wir Hundehalter sind immer so sauber, wie wir im Büro auftauchen? Nee. Damals hatte ich sogar Büro- und Hundekleidung, alles streng getrennt, damit ich wenigstens ETWAS Sauberes zum Anziehen habe.

Und jetzt? Ist mir das schietegal. Dann sind da eben Haare dran. Zeichen von Moes ewiger Liebe. So. Und jetzt kommst du.

10. Du BACKST für deinen Hund?

Ich backe nicht nur Hundekekse und freue mich darüber, dass sie ihm sogar schmecken. Manchmal, und das ist jetzt ganz verrückt, nähe ich sogar für ihn. Bastele für ihn. Denke mir interessante Spiele aus. Beschäftige mich mit ihm.

Denn merkwürdigerweise ist dieser Hund gar nicht so dumm und hat Gefühle. Ihm schmecken selbst gebackene Kekse richtig gut, und ich weiß was drin ist. Und das ist bei allem anderen ganz genau so: Mir tut es gut, dem Hund schadet es nicht und im besten Fall freut er sich genauso wie ich.

Ja, ich backe für Moe.
Ja, ich backe für Moe.

Also ja: Ich backe für meinen Hund. Und für dich würde ich es gegebenenfalls auch tun, wenn du lieb bist und keine dummen Fragen stellst. Dann bekommst du sogar einen Kaffee zum Kuchen.

Welche dämlichen Fragen musstet ihr schon ertragen?

Edit: Natürlich ist dieser Text stellenweise überspitzt und möglicherweise sind manche Fragen auch durchaus berechtigt. Nur macht immer der Ton die Musik – deshalb habe ich bewusst solche Fragen und Antworten gewählt.

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18 Gedanken zu „10 Fragen, die man Hundehaltern nicht stellt.“

  1. Ehrlich gesagt stimme ich diesmal nicht mit dem überein!
    Ich persönlich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn die Menschen fragen stellen, seien sie noch so dumm. Denn nicht jeder Mensch kann sich mit Hunden, deren Verhalten, Rassen, Essen usw auskennen. Manche stellen diese Frage vielleicht auch aus Angst vor Hunden und wollen durch die Antwort beruhigt werden. Ich stelle bestimmt zu Pferdebeditzern auch totale dämliche Fragen, aber einfach weil ich mich danit nicht auskenne. Sicher hat man vielleicht nicht jeden Tag gleich viel Lust irgendwelche Sachen zu erklären,doch dann schafft man es bestimmt solche Fragen mit Humor zu sehen.
    Jimi ist ja auch ein Mischling und was da manchmal für Rassen zusammenkommen oder was er sein soll ist schon amüsant. Doch dadurch habe ich auch schon viele andere Hunderassen kennengelernt. Sicher nervt es mich an manchen Tagen auch,wenn ich eine von den Rassen sage die da drin ist (Schafpudel) und gefühlte Millionen mal erklären muss,dass es nichts mit dem Pudel zu tun hat und an manchen Tagen lasse ich es auch einfach so im Raum stehen. Doch an den meisten Tagen bin ich dadurch nett mit anderen Menschen ins Gespräch gekommen.
    Somit gibt es für mich keine Frage die man Hundemenschen nicht stellen sollte! Lieber Fragen stellen als sich ein falsches Bild zu machen.




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    • Du hast natürlich Recht – Fragen sollte man stellen dürfen, aber das WIE macht einen großen Unterschied! Und darauf zielt der Text ab. Wie ich schon schrieb: wenn jemand nett fragt, welche Rassen in Moe stecken, habe ich kein Problem, das zum 10. Mal zu erklären. Wenn jemand aber direkt mit einer Theorie kommt und dann auch noch darauf beharrt – ja, dann habe ich damit ein Problem.

      Liebe Grüße
      Nicole




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  2. Sehr amüsant, aber ich finde solche Fragerei jetzt auch nicht soooo schlimm (bis auf Nr. 5 natürlich – weil: schon 2304712783641902828372384 passiert. XD)

    „Ist das ein [RASSE HIER]?“ stelle ich nur, wenn ich mir ganz ganz sicher bin, und es eine Rasse ist, die man nicht jeden Tag auf der Straße sieht, so kommt man manchmal mit Leuten in ein nettes Gespräch und erfährt vielleicht noch etwas Neues. (Sonst unter Umständen recht peinlich, wenn man sich total verschätzt ;))

    Nr. 8 hatte ich erst gestern (aber im positiven Sinne!) als eine Dame mit Fahrrad auf unserer Höhe war, und ihr mittelgroßer weißer Rüde unschlüssig 25m hinter ihr stand. Sie fragte, ob sie ihn ranholen soll, und meine Antwort war nur „Kommt darauf an, was er macht!?“. Sie meinte dann, der wäre eher schüchtern und würde lieber einen Bogen laufen, und genauso wars dann auch – er hatte nur überlegt, wie er mit möglichst wenig Kontag da vorbei kommen sollte. War insofern recht angenehm.
    Ansonsten höre ich die Frage sonst nicht so oft, entweder der Hund ist an der Leine oder es steht plötzlich aus heiterem Himmel einer neben einem, und man fragt sich, wo der Hund jetzt ohne Besitzer her kommt…




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  3. Ich gestehe: ich finde Frage 8 nicht nur nicht schrecklich, sondern sogar sehr wertvoll! Wobei ich sie eher umgekehrt stelle: „Können wir die Hunde frei lassen?“. Denn unser Hund ist an der Leine ein rechter Rüpel, frei laufend klappt das mit dem Hundekontakt sehr viel besser. Und wenn ich dann auf einen anderen Hundehalter treffe, der seinen Hund im Grunde auch nur aus Rücksicht angeleint hat (denn es gibt ja unglaublich viele ängstliche Besitzerinnen(!) von kleinen Hunden) und sich dann ebenso freut wie ich, wenn er ihn wieder ableinen kann, dann ist doch allen Beteiligten gedient. Natürlich respektiere ich ein „Nein, besser nicht!“ Dann kommt Rocky an den Strick. Aber ich kläre diese Frage gern vorab eindeutig.




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  4. Liebe Nicole, manche Fragen sind wirklich nervig. Aber noch schlimmer finde ich es, wenn die Leute ohne zu fragen einfach handeln. Wir treffen immer wieder „Hundeversteher“, die einfach auf Bobby zugehen, sich über ihn drüber beugen: Na, was bist du denn für einer? Wenn Bobby dann kläfft und hin- und herspringt (seine Art mit Stress umzugehen), dann kommt entweder: Der ist ja noch verspielt, wie alt ist er denn? (auch eine sehr nervige Frage) Oder: Hey, du brauchst doch keine Angst vor mir zu haben! Wenn ich dann erkläre, dass Bobby es nicht mag, wenn man ihm so nahe kommt, wurde mir schon oft entgegnet: Ach was, ich kenne mich aus, ich hatte mein ganzes Leben lang Hunde. Grrr… Viele Grüße von Andrea




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    • Oh ja da gebe ich dir recht! Mein Jimi mag es auch nicht von Fremden angefasst zu werden und die verstehen es immer nicht. Da kommen dann solche Kommentare, wie du es schreibst oder aber auch wie ängstlich er sein soll oder aber auch, dass er aggressiv ist. Manchmal Frage ich denn wie sie sich fühlen würden wenn ein Fremder der 3m groß ist sich schön über sie rüber beugt, mit einer unbekannten Sprache mit einem spricht und dann auch noch die großen Hände einen immer näher kommen.




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  5. Frage 1 nervt mich persönlich am meisten. Leute die vorbeigehen fragen jedes Mal „Ist das ein Boxer?“ Da denke ich mir jedes Mal „Habt ihr keine Augen, ein Boxer sieht schon anders aus!“ Ober Leute die ohne Fragen gleich deinen Hund streicheln wollen „HALLOO, was soll das?“ Kein Benehmen, aber auf solch Leute trifft man immer wieder…Tja ….




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  6. Da ich ganze 2cm größer bin als du, nervt mich Frage 7 tatsächlich so sehr wie keine andere auf der Welt.
    Klar werden Setter ständig mit Cockern verwechselt und auch in der Grashalmsituation fand ich mich schon einige Male vor.
    Aber schlimmer als Fragen finde ich tatsächlich Feststellungen. Schön sich in vielen Punkten wiederzufinden, auch in dem dass Feststellungen noch viel nerviger sind, als die selben wiederkehrenden Fragen.
    LG Danni




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  7. Also ich muss ja sagen, meine Fellnase Kiara und ich wären sehr an einem Kaffee interessiert! 😀

    Spaß bei Seite. Wie immer toll geschrieben und ich stimme mit vielen Sachen überein. Zwar nicht mit meiner Foxterrierhündin, aber mit dem Labradorrüden meiner Eltern. Da kommen immer wieder die Fragen:“Ist da ein Kampfhund drin?“ – Keine Ahnung, ich habe noch nicht reingeguckt! „Beißt der?“ – Ne, der tritt vors Schienbein! 😀

    lg Lisa ♥




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  8. Ich liebe Deinen Humor, bin aber ganz anders drauf als Du… Natürlich kenne ich derartige Fragen und ich weiß nicht, ob ich sie jemals gestellt hätte. Aber „so what“.

    Ich beantworte die Fragen und gehe weiter. Meist wollen die Leute doch nur ins Gespräch kommen, freue sich über eine kurze Antwort und einen freundlichen Gruß. Es gibt auch Fragen, die mich nerven, die kommen aber eher von Hundehaltern. Ich hatte auch schon einmal darüber berichtet. Auch hier versuche ich die Form zu wahren und höflich zu antworten…..

    Ich bin wohl schon ziemlich altersmilde, aber wenn jemand freundlich fragt, dann bin ich meist auch freundlich. Anders sieht es aus, wenn man frech wird…..

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke




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  9. Hihi, über dieses sinnlose Fragerei könnte ich mich auch ärgern. Besonders mag ich die „Soll ich meinen anleinen“-Frage, wenn der andere Hund noch fünf Meter von uns entfernt ist UND ES DEFINITIV ZU SPÄT IST, IHN ANZULEINEN – aber Hauptsache man hat gefragt…
    Und „Warum ist der nass?“ mag ich auch. Am besten noch mit dem Vorwurf, der Hund sei ja vollkommen verschwitzt.
    Die elfte Frage, die man nicht stellen sollte: Warum ist der an der Leine? – Antwort: Nun ja, er ist ängstlich und verträgt sich nicht mit anderen Hunden und sehen Sie eigentlich dieses Schild dort?! Einmal wurde mir diese Frage mit dem Zusatz „Ist der böse?“ gestellt. Von einem erwachsenen Mann!
    Na ja, wenigstens haben wir etwas zu lachen. 🙂
    Herzliche Grüße,
    Nora




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  10. Ich kann ja behaupten, du kennst Adgi, aber ich antworte auf die Frage „Beißt der?!“ immer mit „Weiß ich nicht“
    Denn ich weiß es nicht, vielleicht mag er die Handcreme nicht oder oder oder.
    Ich habe aufgegeben so tun, als wäre Spatzi perfekt.

    Bei der Frage nach der Rasse dreh ich immer den Spieß um und frage, was der jenige denkt….kann auch lustig sein =)

    Liebe Grüße

    Anika




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  11. Manche Fragen machen mich wahnsinnig. Am schlimmsten finde ich aber:

    1. Warum Leinen Sie Ihre denn an? Das klappt immer viel besser, wenn beide Hunde offline sind.
    Äh… nein! Dann gibts es Stanzlöcher im Pelz. Shiva findet Der-Tut-Nixe, die in sie reinbrettern scheiße und zeigt das überdeutlich.

    2. Darf ich die mal streicheln, die macht bestimmt nix. Die sieht so lieb aus.
    (Shiva duckt sich hinter mich und zeigt bereits Zähne). Sie hat panische Angst vor Fremden und braucht immer ne Weile.
    Die Antwort: Wenn du die Hand nicht mehr brauchst… hat mir keine Pluspunkte eingebracht.

    3. Warum erziehst du deinen Hund nicht? Der ist schon so lange bei dir und mag immer noch keine fremden Hunde?
    Tja… erzogen ist sie, aber fremde Menschen und Hunde findet sie trotzdem scheiße, weil das nix mit Erziehung zu tun hat. Sie erträgt sie aber…

    Flauschige Grüße
    Sandra & Shiva




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  12. Meine Lieblingsfrage: „Hat der Angst?“
    „Ne. Die liegt immer mit eingekniffenem Schwanz auf dem Boden wenn sie sich freut. Deshalb trägt sie auch ein Sicherheitsgeschirr.“

    Dazu passend:“Meine können doch zu ihm, zum beschnüffeln, oder?“

    „Ja klar. Meine Hündin versteckt sich immer mit eingekniffenem Schwanz hinter meinen Beinen, wenn sie andere Hunde kennen lernen möchte.“

    Oder wenn ich Tiffis Kumpel Sheppi dabei habe. Jemand kommt auf uns zu und streckt die Hand nach Shep aus. Daraufhin stellt er sich auf die Hinterbeine und bellt, weil er so erfreut und aufgeregt ist, dass ihn Jemand kennen lernen will.
    „Der braucht aber schon noch Erziehung, oder?“
    Dazu ein angemessen herablassender Gesichtsausdruck.




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  13. 😀 😀 😀 😀 Die Frage alle Fragen ist und bleibt aber „Beißt er“?

    Meine Antwort: Ja, aber nur Montags.

    Ich bin erst heute auf deinen Blog gestoßen, ich muß ehrlich sagen klasse Beiträge.

    Liebe Grüße,
    Lena




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  14. Ich kenne einige Momente. Als ich sie durchgelesen habe, musste ich lachen. Manchne Menschen wissen oft nicht wenn sie sagen „Macht der dreck?“. JEDES Haustier macht Dreck, sei es Katze odet Hase. Dann muss man halt jeden Tag das Wohnzimmer sauber machen und staubsaugen. In der Schule wurde ich oft schon abgesprochen, warum ich so viele Hundehaare an der Hose habe. Ich liebe meinen Hund und kuschel mit ihr sehr gerne. Welche Frage meiner Familie schon oft gestellt worden ist: habt ihr einen Zwinger? Mein Blick erstmal ist gold wert. Ich könnte es mir nicht vorstellen meinen Hund, egal wie groß er ist, in einem Zwinger zu stecken! (Haben einen Labrador Mischling) Ein Hund gehört genau so zur Familie wie ein Kind!




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  15. Ich habe einen Silken Windsprite Rüden und als Windhund ist er entsprechend schmal und zierlich. Es kommt oft vor, dass Leute sagen: dass ist aber eine tolle Hündin. Auf meinen Hinweis, dass er ein Rüde ist, kam letztens die Antwort: sie ist so hübsch, dass kann kein Rüde sein!?!? Ich war sprachlos.




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  16. Schön war diese Frage zu Koa’s blauen Augen: Gehört das denn so? Häh?! Aber meine liebste Aussage (leider hatte die Dame das nicht als Frage formuliert) ist und bleibt: Ach, ich dachte von Weitem, Sie sind mit einer Hyäne unterwegs.
    In diesem Sinne, viele Grüße von
    Maike & Koa




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  1. 10 Fragen, die man Hunden nicht stellt… – Tiffis Tagebuch

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