Kategorie Hundespielzeug

An dieser Stelle berichten Moe und ich über neues Hundespielzeug, welches wir in den Tierläden und Online-Shops dieser Welt entdeckt haben. Da der Spielzeugfriedhof von Woche zu Woche wächst, sind wir immer wieder auf der Suche nach Hundespielzeug, das Moe’s erbarmungslosen Hundezähnen gewachsen ist. Wenn auch ihr ein Spielzeug habt, was Moe und ich mal testen sollen, könnt Ihr uns gerne eine E-Mail schreiben.

  1. Hunde-Solitär

    2. August 2010 von Nicole

    Nach unendlichen Stunden des Ball spielens, Tauziehens und Spielzeug suchens hat Moe nun ein Spielzeug bekommen um seine grauen Zellen auf Trab zu halten.

    Ich muss dazu sagen, dass ich Moe soetwas schon länger gerne gekauft hätte, aber die Preise waren bisher für mein knappes Studentenbudget ziemlich teuer.

    Nun habe ich bei einem neuen Händler meines Vertrauens dieses schöne Spiel mit dem Namen “Strategiespiel Mini Solitär Level 1″ gekauft.

    Für die, die das Spiel noch nicht kennen: es geht darum, kleine Leckerchen unter den Kegeln zu verstecken und der Hund muss diese dann durch ein kleines Loch oben im Kegel erschnüffeln.

    Um das zu trainieren, habe ich erst einen Kegel im Beisein von Moe gefüllt, damit er sieht, das unter dem Kegel etwas versteckt ist. Moe kannte es, das Leckerchen unter einem Plastikbecher versteckt waren und war somit nicht ganz unerfahren.

    Trotzdem erfordert es ein wenig Übung, den Kegel mit der Schnauze anzuheben, Moe hat zuerst versucht, den Kegel umzustoßen und als das nicht klappte, seine Pfote inklusive Krallen eingesetzt, was dem Spielzeug allerdings nichts anhaben konnte.  Als das alles nicht geklappt hat, kam er dann auf die Idee, den Kegel vorsichtig mit den Zähnen anzuheben.

    Mittlerweile sind wir schon bei drei Kegeln und ich habe die Hoffnung, das er bis Ende der Woche soweit ist, die Leckerlis durch das Loch hindurch zu erschnüffeln.


  2. Der Aqua-Football

    21. Juli 2010 von Nicole

    Nachdem viele Hundespielzeuge relativ schnell zerstört wurden, bin ich endlich mal wieder positiv überrascht worden.

    Der Aqua-Football ist preislich in Ordnung und hat die perfekte “Maulgröße” zum Apportieren. Nach mehreren Strandabenteuern sieht er noch aus wie neu und selbst ich als Wurf-Legastheniker habe meinen Spass mit dem Teil.

    Absolut zu empfehlen!


  3. Der Wunder-Würfel – teurer Spaß für 3 Minuten

    28. Mai 2010 von Nicole

    “Mit diesem kuscheligen Plüsch – Spielzeug können Sie Ihren Liebling stundenlang beschäftigen. In seinem Inneren sind 4 Spielbälle versteckt, die es zu finden gilt. Da muss sich Ihr Vierbeiner ganz schön anstrengen, um an diese begehrten Spielzeuge zu kommen. Variieren lässt sich das Ganze zudem auch noch, indem man die Bälle einfach durch Leckerlis, Kauknochen oder Kekse ersetzt.”

    So zumindest die Beschreibung.

    Moe musste sich gar nicht anstrengen, nach ein paar Mal zerren und beißen hatte er die Bälle draußen- leider war der Wunder-Würfel danach so ramponiert, das er sich seinen Platz auf dem Spielzeugfriedhof gesichert hat.

    Schade.


  4. Der Leuchtball für Hunde: Das perfekte Spielzeug für den Abendspaziergang?

    14. Mai 2010 von Dennis

    Nachdem wir den Leuchtball für Hunde nun schon über ein halbes Jahr im Einsatz haben, wird es heute mal Zeit, einen Blogartikel über den Leuchtball zu schreiben.

    Zunächst ein paar Basisdaten:

    Mit vollem Namen heißt der Leuchtball Meteorlight K-9 – L.E.D. Dog Ball und ist von der Firma Nite IZE. Er ist aus Vollgummi, leuchtet dank seiner LED-Technik sehr gut im Dunkeln und wird von 2  kleinen Knopfzellen(3V Lithium 2016) mit Strom versorgt, die auch dafür sorgen, dass die gesamte Leuchtapparatur nicht größer als ein 2 Euro Stück ist (in der Höhe vielleicht 1 cm). Über einen Gummistopfen lässt sich der Leuchtball öffnen und die LED-Leuchte herausnehmen. Er sorgt außerdem dafür, dass der Ball wasserdicht ist und auch im Wasser schwimmt. Dadurch, dass der Leuchtball für Hunde aus Vollgummi ist, ist er zwar etwas schwerer, liegt aber mit 6,5 cm Durchmesser sehr gut in der Hand. (weiterlesen…)


  5. Moe und der Kong

    11. Mai 2010 von Nicole

    Ja, ich gebe es zu: ich shoppe wahnsinnig gerne. Das hat sich auch nicht geändert, seitdem Moe bei uns eingezogen ist.

    Aber mein Kaufverhalten hat sich geändert: statt nach neuen Sachen für mich zu schauen oder mir 10 Bücher auf einen Schlag zu kaufen, kaufe ich jetzt fast ausschließlich Spielzeug oder Leckereien für Moe. Man könnte sagen, das ich mittlerweile zu den besten Kunden von Schecker und Co. gehöre.

    Das tollste Spielzeug, was ich bisher für Moe erworben habe, war der Kong. Mittlerweile haben wir ihn bestimmt schon vier Monate, aber mein “Kleiner” ist immer noch absolut begeistert von dem tollen Ding. Der Kong zeigt bisher absolut keine Abnutzungserscheinungen, obwohl Moe begeistert daran herumknabbert.  Auch der Kong-Company- Slogan trifft absolut zu: “Your dog will love you for it”- ja ich glaube wirklich, das Moe mich jedesmal ein bisschen mehr lieb hat wenn ich ihm seinen Kong fülle.

    Ich bin vor allem begeistert davon, wie kreativ man beim Befüllen werden kann. Zu Anfang, wenn der Hund das Spielzeug erst “erforscht”, sollte man ihn so befüllen, das der Hund leicht zum Ziel, also zu den Leckerchen, gelangen kann. Wenn der Hund aber erst einmal verstanden hat, das der Inhalt toll ist, kann man ihn auch wunderbar über längere Zeit mit einem prall gestopften Kong beschäftigen ( falls man einmal einkaufen muss oder auch so zwischendurch).

    Falls ihr jetzt auch Lust bekommen habt, euch einen Kong zu kaufen, oder schon einen habt, und euch vielleicht die Ideen fehlen, mit was man den Kong befüllen kann, dann schaut einfach mal auf der Kong-Company- Seite vorbei.

    Hier aber auch zwei Lieblingsrezepte von Moe:

    Käse-Leberwurst-Kong

    Der Kong wird im Inneren mit Käse ausgelegt und an den Seiten festgedrückt. Dann den Kong mit Keksen füllen und ordentlich festdrücken. Zum Schluss das große Loch mit Leberwurst verschließen, und eventuell auch das kleinere Loch hinten am Kong.

    Erdbeerjoghurt-Kong

    Ganz toll an wärmeren Tagen: das untere, kleine Loch des Kongs mit Leberwurst oder etwas anderem verschließen (man kann auch einfach den unteren Teil mit Alufolie abdecken) und dann ein Erdbeerjoghurt / Wassergemisch in den Kong füllen. Bei der Konsistenz muss man am Anfang ein bisschen ausprobieren, Moe mag am liebsten wenig Wasser und viel Erdbeerjoghurt, andere Sorten kann man je nach Geschmack des Hundes auch ausprobieren. Dann das ganze hochkant in einen Becher oder in eine Schale stellen und in den Gefrierschrank befördern. Es dauert eine ganze Zeit, bis es richtig gefroren ist, von daher empfiehlt es sich, den Kong schon einen Tag vorher vorzubereiten.

    Moe und sein Kong


  6. American Football für Hunde

    18. April 2010 von Nicole

    Eigentlich hatte ich den “Football” aus Plastik eher für Herrchen Dennis als für Moe bei dem Onlineshop Schecker bestellt.

    Leider stellte sich zum einen heraus, dass das Ding quietschte und zum Anderen, das er alles andere als robust war ( und dabei geht Moe eigentlich recht vorsichtig mit seinem Spielzeug um, es sei denn es ist etwas zum Kauen). Auch zum Apportieren war der Football nur bedingt geeignet, mit anderen Bällen und Sachen spielt Moe jedenfalls lieber. So wurde der Football nach ca. einer Woche auch schon wieder “beerdigt”, da er beim Apportieren wohl versehentlich eine Ecke rausgebissen hatte.


  7. Moe and Me- eine Liebesgeschichte in drei Akten

    1. April 2010 von Nicole

    Wie alles begann

    1.Akt

    Ich wollte schon immer einen Hund haben. Nachdem mein Freund und ich dann über ein Jahr zusammen gewohnt hatten, entschied ich, das die Zeit gekommen war, sich nach einem Hund umzusehen.

    Die Bedingungen dafür waren recht gut: Mein Freund ist selbstständig und kann den Hund mit ins Büro nehmen, wenn ich zur Uni oder arbeiten muss. Also schaute ich mich, erstmal ohne das er etwas davon wusste, im Internet um.

    Ich begann, mich auf Anzeigen zu bewerben und selber welche aufzugeben.

    Dann bereitete ich meinen Freund darauf vor und erzählte ihm von meiner Suche. Richtig begeistert war er nicht, aber viel machen konnte er auch nicht. Er wusste ja von meinem Traum, endlich einen Hund aufzunehmen.

    Nachdem auch der Vermieter grünes Licht gegeben hatte, wurde die Suche dann ernst.

    Wir bekamen eine Menge Vorschläge per Mail zugeschickt, teilweise mit rührenden Fotos von Hunden in Tierheimen auf Mallorca, Teneriffa und so weiter. Da mein Freund aber auf jeden Fall Mitspracherecht hatte, einigten wir uns auf ein paar Kriterien, die unser „neuer“ Hund erfüllen sollte (einige dieser Kriterien haben wir dann mit Moe natürlich verworfen, aber das ist wohl normal). Unser Hund sollte am liebsten ein Labradormischling sein, mittelgroß, kein Jagdtrieb und auch sonst recht ruhig, da er ja mit ins Büro kommen sollte. Deswegen stand auch von Anfang an fest, das kein Welpe ins Haus kommt. Außerdem sollte es ein Rüde sein.

    Nachdem ich also schon eine ganze Menge Mails geschrieben und telefoniert hatte, standen wir kurz vor dem Entschluss, ins Tierheim zu fahren.

    Dann aber kamen zwei interessante Mails: das eine war ein 8-Monate alter Deutsch- Drahthaar- Mix und das andere ein Labrador-Schäferhund-Mix.

    Es war klar, das ich mich sofort in den Einen verguckte und mein Freund den Anderen auf den ersten Blick toll fand.

    Also beschlossen wir, beiden eine Chance zu geben.

    2.Akt

    Ein paar Wochen später vereinbarten wir also „Beschnupperungstermine“. Am Freitag sollte es zu Moe gehen, da er in der Nähe von uns lebte, am Samstag wollten wir dann nach Lübeck zu Milo fahren.

    Auf dem Weg zu Moe bekamen wir aber erst einmal Schwierigkeiten:unterwegs ging der Motor vom Roller aus und wir mussten stoppen. Die Weiterfahrt folgte dann auf dem Radweg. Ich hatte wirklich Angst, das wir den Termin platzen lassen müssten, zum Glück ging aber doch alles gut und wir kamen wohlbehalten am Treffpunkt an.

    An einer Straßenkreuzung warteten wir also auf Moe. Plötzlich kam er dann um die Ecke, ein schwanzwedelnder, gut gelaunter und absolut verschmuster Hund. Da war es sofort um mich geschehen und ich wusste ganz genau, das ich ihn nie wieder weggeben würde. Das war mein Hund, auf den ich so lange gewartet hatte. Auch mein Freund schien recht angetan, aber doch ein wenig zurückhaltend. Nach einer Stunde Gassi gehen und einem weiteren vereinbarten Treffen (Moe sollte das nächste Mal zu uns kommen, damit wir sehen konnten, wie er sich bei uns und im Büro fühlt) mussten wir schweren Herzens wieder heim fahren.

    Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Lübeck, um Milo zu besuchen. Dort war es dann andersherum: Als wir am Bahnsteig auf Milo trafen, wusste ich ganz genau, das er nicht zu uns passt. Er war ein toller Rüde, stolz, groß- aber uns ignorierte er konsequent.

    Wir gingen trotzdem mit ihm spazieren und er zeigte uns erstmal, wie viel Kraft in ihm steckt und das er uns an der Leine hatte und nicht wir ihn.

    Auf der Rückfahrt waren mein Freund und ich uns einig, das Milo definitiv nicht zu uns passen würde. Ich war einfach zu unerfahren für diesen Hund und hätte ihm nicht gerecht werden können.

    3.Akt

    Der Tag, an dem wir Moe zu Besuch zu uns holten, war ein Mittwoch. Der Arbeitskollege von meinem Freund fuhr uns zu ihm und der arme Kerl musste Autofahren. Obwohl er es nicht gewöhnt war und uns im Prinzip nicht kannte, war er ein Engel.

    Als wir dann ausstiegen, wollte das Frühstück dann zwar wieder raus und er war ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber das war schnell wieder vergessen. Wir haben einen tollen Tag miteinander verbracht und ich wollte ihn nicht mehr gehen lassen. Auch im Büro verhielt er sich super, so als ob er genau wüsste, das bei uns sein Platz sein sollte. Als mein Freund dann fragte, ob er bei uns bleiben soll, musste ich erstmal ein Tränchen verdrücken, denn ich wusste ja von Anfang an das er „unser“ Hund war. So fuhren wir dann abends zu der ehemaligen Besitzerin und erzählten ihr von unserer Entscheidung, denn sie musste ja auch noch zustimmen. Sie war etwas überrascht, das es plötzlich so schnell ging, aber da Moe sich nicht mit ihrem anderen Hund verstand, war es wohl für beide das beste.

    Und so fuhren wir dann mit unserem Hund nach Hause.

    Das ist jetzt 7 Monate her und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht dankbar für Moe wäre. Er gibt uns soviel und wenn er mich, so wie jetzt gerade, im Halbschlaf anblinzelt, weiß ich genau, das er sich bei uns auch sehr wohl fühlt und er glücklich ist.


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