1. Was denkt mein Hund?

    28. April 2010 von Nicole

    Mir geht es da wahrscheinlich genauso wie jedem anderen Hundehalter auch: in manchen Momenten schaut uns der Hund auf diese spezielle Art und Weise an und man weiß genau: Hey, der versteht ganz genau was ich sage!

    Wie schön wäre es da, auch einmal zu wissen, was der eigene Hund so denkt.

    Ein Beispiel: Moe kommt mit Dennis oft gegen 20 Uhr abends nach Hause. Gegen 22.30 Uhr bekommt er noch einmal eine kleine Gassirunde um den Block. Und obwohl Moe eigentlich noch nicht (dringend) müsste, kommt er in der Zwischenzeit kaum zur Ruhe und fiept auch gerne mal, wenn es seiner Meinung nach an der Zeit ist, rauszugehen.

    So manches Mal habe ich mir gedacht, das Moe vielleicht denkt, das wir um diese Zeit unbedingt rausmüssten und er deswegen vorher nicht schlafen kann. Er muss uns ja daran erinnern…

    Schade, das ich ihn nicht fragen kann.


  2. American Football für Hunde

    18. April 2010 von Nicole

    Eigentlich hatte ich den “Football” aus Plastik eher für Herrchen Dennis als für Moe bei dem Onlineshop Schecker bestellt.

    Leider stellte sich zum einen heraus, dass das Ding quietschte und zum Anderen, das er alles andere als robust war ( und dabei geht Moe eigentlich recht vorsichtig mit seinem Spielzeug um, es sei denn es ist etwas zum Kauen). Auch zum Apportieren war der Football nur bedingt geeignet, mit anderen Bällen und Sachen spielt Moe jedenfalls lieber. So wurde der Football nach ca. einer Woche auch schon wieder “beerdigt”, da er beim Apportieren wohl versehentlich eine Ecke rausgebissen hatte.


  3. Was für ein Muttersöhnchen…

    16. April 2010 von Moe

    Ich bin dafür viel zu cool.


  4. Top oder Flop? Der Hundeernährungs-Ratgeber

    14. April 2010 von Nicole

    Hundeernährung ist ein ziemlich heikles Thema und jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, was sein Hund zu fressen bekommen soll.

    Da ich absolut neu in der Hundehaltung bin, musste ich mich erst einmal schlau machen, was ein Hund denn so alles fressen darf, was absolut nicht geht und welche Hundeernährung denn jetzt “artgerecht” ist. Als ich mich auf die Suche nach geeignetem Lesestoff in diese Richtung begeben hatte, musste ich feststellen das es eine unglaubliche Vielfalt an Büchern gibt, die diese Themen behandeln.

    Kurzerhand bestellte ich mir 2 Bücher,  einmal ein dünnes Büchlein, “Was mein Hund nicht fressen darf” von Brigitte Rauth-Widmann und “Mein Hund is(s)t gesund!” von Iris Wenzel. Das erste Buch besteht aus gerade einmal 32 Seiten und war reine Geldverschwendung.

    Natürlich ist mir klar, das ein Hund weder Frostschutzmittel noch Kaffee trinken sollte, und natürlich weiß ich auch, das Moe auf Zigaretten verzichten muss. Vor allem die ständige Verwendung der Worte “gefährlich”,”lebensbedrohlich” und “giftig” macht das Lesen nicht wirklich angenehm. Wenn man sich daran nicht stört, und auch gerne erfahren würde, was denn nach Meinung der Autorin das Verfüttern von rohem Fleisch bei dem Hund verursacht, kann man sich auch die liebevoll gestalteten Tabellen anschauen, in denen sämtliche Folgen detailliert beschrieben werden.

    Das andere Buch dagegen war eine super Investition, die ich nur jedem raten kann. Dort werden sämtliche Fütterungsmöglickeiten ( Fertigfutter, Rohfutter und Kombifütterung) behandelt, es gibt ein eigenes Kapitel zum Thema Knochenfütterung, Grundsätzliches wird beschrieben (wann füttern, richtige Futtermenge, Energiebedarf),  und ganz zum Schluss gibt es noch eine Produktübersicht vieler Hundefuttermarken. In dieser wird eine Übersicht über die Futterzusammensetzung, Preis/Leistungsverhältnis und Ausgewogenheit geboten. Das Buch ist für mich auf jeden Fall das Beste was ich bisher zu diesem Thema gelesen habe, da es auch sehr schön gestaltet ist.

    Wenn ihr auch Buchvorschläge zu diesem Thema (oder auch gerne zu anderen Themen) habt, lasst es mich wissen! Ich freue mich auf jedes neue Buch, mit dem ich mein Hunderegal auffüllen kann.


  5. I love you!

    9. April 2010 von Moe

    Frauchen würde das bestimmt auch gerne mal von mir hören. Aber Mishka kann das definitiv besser.


  6. Frauchen findet sowas lustig…

    von Moe

    …ich finde es bescheuert. Warum macht der das?


  7. Moe und das Wasser

    8. April 2010 von Nicole

    Letztes Jahr im Herbst hatte ich noch die größten Bedenken, ob Moe wohl jemals im Meer / See schwimmen würde. Denn da zeigte er am Falkensteiner Strand, das er Angst vor den Wellen hatte und es eher nicht so angenehm fand, das das Wasser um seine Pfoten spülte.

    Im März waren wir wieder am Falkensteiner Strand und siehe da: Moe “stürzte” sich förmlich ins Wasser um einen Stock herauszuholen. Sogar kurz untertauchen war plötzlich kein Problem, schwimmen wollte er aber noch nicht.

    Dann die Überraschung heute: ich warf  einen Stock in den Waldsee und war mir sicher, das er zwar schauen, aber dann doch feststellen würde, das das Wasser zu tief ist. Aber das Gegenteil war der Fall: mit Anlauf sprang Moe rein und holte den Stock! Davon musste ich natürlich ein Video machen, denn Moe hat einen sehr interessanten Schwimmstil.

    Jetzt freue ich mich auf die Zeit, wenn auch ich endlich mit ihm ins Wasser kann!


  8. Spieglein, Spieglein an der Wand…

    6. April 2010 von Moe

    …wer ist der schönste Hund in diesem Land?

    Na klar, ich bin der Schönste. Und damit das auch jeder weiß, nehme ich unter www.dogspot.de an einem Fotowettbewerb für die Hundefuttermarke “Defu – Bio fürs Tier” teil. Wenn ihr mir helfen wollt leckeres Hundefutter  zu gewinnen, dann stimmt doch ab dem  9.04. unter dogspot für mich ab!

    Vielen Dank!


  9. Über das Allein-bleiben

    2. April 2010 von Nicole

    Moe kam in meinen Semesterferien zu uns, damit er sich gut eingewöhnen konnte, bevor es für ihn regelmäßig ins Büro gehen sollte. Doch nach ein paar Tagen gab es dann das erste “Problem”: unsere Vorräte im Kühlschrank waren auf ein Minimum geschrumpft – kurz gesagt, ich musste dringend einkaufen. Aber was sollte ich in der Zeit mit Moe machen?

    Seine Vorbesitzerin hatte uns informiert, das er das alleine-bleiben absolut gewöhnt sei. Allerdings war er da auch noch mit einem anderen Hund zusammen gewesen, was ich ihm hier nicht bieten konnte. Ich gebe zu, ich war das Problem. Denn Moe hatte, wie sich nachher herausstellte, absolut kein Problem damit, mal 20 Minuten allein zu bleiben. Ich dafür umso mehr. Den ersten Einkauf erledigte ich mit Moe zusammen, er durfte draußen vor dem Supermarkt warten. Später überzeugte mich mein Freund davon, das wir es einmal ausprobieren und ganz alleine gehen sollten. Ich glaube, so schnell habe ich noch nie eingekauft.. Als mein Freund mit dem Pfandbon zurückkam, hatte ich so gut wie alles, was wir brauchten, in den Wagen geworfen und wollte so schnell wie möglich zur Kasse. Ich war einem Nervenzusammenbruch ziemlich nahe.

    Ein paar Wochen später wartete dann die ganz große Prüfung auf mich: Mein Freund wollte beim Hosen-Einkauf beraten werden-natürlich sollte Moe zuhause bleiben! Da ich mein gluckenhaftes Verhalten aber nicht so schnell abstellen konnte, überlegte ich mir, das Netbook mit der Webcam als “Überwachungskamera” umzufunktionieren. So konnte ich zumindest im Nachhinein sehen, was Moe so treibt und ob er mich nicht doch vermisst.  Aber auch nach 2-stündiger Abwesenheit war nichts passiert. Die Wohnung sah aus wie immer, und auf dem Video konnte man sehen, das er fast die ganze Zeit geschlafen hatte.

    Mittlerweile kann ich entspannt einkaufen gehen, allerdings traue ich mir immer noch nicht zu, ihn länger als eine Stunde allein zu lassen. Irgendwann werde ich vielleicht mal das Wagnis eingehen, mit meinem Freund ins Kino zu gehen, aber ich denke, da habe ich noch einen langen Weg vor mir.


  10. Moe and Me- eine Liebesgeschichte in drei Akten

    1. April 2010 von Nicole

    Wie alles begann

    1.Akt

    Ich wollte schon immer einen Hund haben. Nachdem mein Freund und ich dann über ein Jahr zusammen gewohnt hatten, entschied ich, das die Zeit gekommen war, sich nach einem Hund umzusehen.

    Die Bedingungen dafür waren recht gut: Mein Freund ist selbstständig und kann den Hund mit ins Büro nehmen, wenn ich zur Uni oder arbeiten muss. Also schaute ich mich, erstmal ohne das er etwas davon wusste, im Internet um.

    Ich begann, mich auf Anzeigen zu bewerben und selber welche aufzugeben.

    Dann bereitete ich meinen Freund darauf vor und erzählte ihm von meiner Suche. Richtig begeistert war er nicht, aber viel machen konnte er auch nicht. Er wusste ja von meinem Traum, endlich einen Hund aufzunehmen.

    Nachdem auch der Vermieter grünes Licht gegeben hatte, wurde die Suche dann ernst.

    Wir bekamen eine Menge Vorschläge per Mail zugeschickt, teilweise mit rührenden Fotos von Hunden in Tierheimen auf Mallorca, Teneriffa und so weiter. Da mein Freund aber auf jeden Fall Mitspracherecht hatte, einigten wir uns auf ein paar Kriterien, die unser „neuer“ Hund erfüllen sollte (einige dieser Kriterien haben wir dann mit Moe natürlich verworfen, aber das ist wohl normal). Unser Hund sollte am liebsten ein Labradormischling sein, mittelgroß, kein Jagdtrieb und auch sonst recht ruhig, da er ja mit ins Büro kommen sollte. Deswegen stand auch von Anfang an fest, das kein Welpe ins Haus kommt. Außerdem sollte es ein Rüde sein.

    Nachdem ich also schon eine ganze Menge Mails geschrieben und telefoniert hatte, standen wir kurz vor dem Entschluss, ins Tierheim zu fahren.

    Dann aber kamen zwei interessante Mails: das eine war ein 8-Monate alter Deutsch- Drahthaar- Mix und das andere ein Labrador-Schäferhund-Mix.

    Es war klar, das ich mich sofort in den Einen verguckte und mein Freund den Anderen auf den ersten Blick toll fand.

    Also beschlossen wir, beiden eine Chance zu geben.

    2.Akt

    Ein paar Wochen später vereinbarten wir also „Beschnupperungstermine“. Am Freitag sollte es zu Moe gehen, da er in der Nähe von uns lebte, am Samstag wollten wir dann nach Lübeck zu Milo fahren.

    Auf dem Weg zu Moe bekamen wir aber erst einmal Schwierigkeiten:unterwegs ging der Motor vom Roller aus und wir mussten stoppen. Die Weiterfahrt folgte dann auf dem Radweg. Ich hatte wirklich Angst, das wir den Termin platzen lassen müssten, zum Glück ging aber doch alles gut und wir kamen wohlbehalten am Treffpunkt an.

    An einer Straßenkreuzung warteten wir also auf Moe. Plötzlich kam er dann um die Ecke, ein schwanzwedelnder, gut gelaunter und absolut verschmuster Hund. Da war es sofort um mich geschehen und ich wusste ganz genau, das ich ihn nie wieder weggeben würde. Das war mein Hund, auf den ich so lange gewartet hatte. Auch mein Freund schien recht angetan, aber doch ein wenig zurückhaltend. Nach einer Stunde Gassi gehen und einem weiteren vereinbarten Treffen (Moe sollte das nächste Mal zu uns kommen, damit wir sehen konnten, wie er sich bei uns und im Büro fühlt) mussten wir schweren Herzens wieder heim fahren.

    Am nächsten Tag fuhren wir dann nach Lübeck, um Milo zu besuchen. Dort war es dann andersherum: Als wir am Bahnsteig auf Milo trafen, wusste ich ganz genau, das er nicht zu uns passt. Er war ein toller Rüde, stolz, groß- aber uns ignorierte er konsequent.

    Wir gingen trotzdem mit ihm spazieren und er zeigte uns erstmal, wie viel Kraft in ihm steckt und das er uns an der Leine hatte und nicht wir ihn.

    Auf der Rückfahrt waren mein Freund und ich uns einig, das Milo definitiv nicht zu uns passen würde. Ich war einfach zu unerfahren für diesen Hund und hätte ihm nicht gerecht werden können.

    3.Akt

    Der Tag, an dem wir Moe zu Besuch zu uns holten, war ein Mittwoch. Der Arbeitskollege von meinem Freund fuhr uns zu ihm und der arme Kerl musste Autofahren. Obwohl er es nicht gewöhnt war und uns im Prinzip nicht kannte, war er ein Engel.

    Als wir dann ausstiegen, wollte das Frühstück dann zwar wieder raus und er war ein bisschen wackelig auf den Beinen, aber das war schnell wieder vergessen. Wir haben einen tollen Tag miteinander verbracht und ich wollte ihn nicht mehr gehen lassen. Auch im Büro verhielt er sich super, so als ob er genau wüsste, das bei uns sein Platz sein sollte. Als mein Freund dann fragte, ob er bei uns bleiben soll, musste ich erstmal ein Tränchen verdrücken, denn ich wusste ja von Anfang an das er „unser“ Hund war. So fuhren wir dann abends zu der ehemaligen Besitzerin und erzählten ihr von unserer Entscheidung, denn sie musste ja auch noch zustimmen. Sie war etwas überrascht, das es plötzlich so schnell ging, aber da Moe sich nicht mit ihrem anderen Hund verstand, war es wohl für beide das beste.

    Und so fuhren wir dann mit unserem Hund nach Hause.

    Das ist jetzt 7 Monate her und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht dankbar für Moe wäre. Er gibt uns soviel und wenn er mich, so wie jetzt gerade, im Halbschlaf anblinzelt, weiß ich genau, das er sich bei uns auch sehr wohl fühlt und er glücklich ist.